Petition Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.

Bitte unterschreiben Sie bis zum 25. Januar unsere Online-Petition!

Oder laden Sie den Unterschriftenbogen herunter oder bestellen Sie weitere
beim Komitee «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt.» c/o Regio Basiliensis

Petitionen dürfen von allen Personen unterschrieben werden, unabhängig von Alter, Wohnort und Nationalität.


An das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Sehr geehrte Frau Bundesrätin, sehr geehrter Herr Bundesrat

Der Bundesrat übergeht beim geplanten Ausbau des Schweizer Schienennetzes den 
Grossraum Basel und hemmt damit die Entwicklung unserer Region. Für die zweitstärkste Wirtschaftsregion ist dies inakzeptabel. Zumal hohe Wirtschaftsleistung und Lebensqualität in der Nordwestschweiz einen landesweiten Mehrwert bringen.

Wir wollen unsere Region sozial-, wirtschafts- und umweltgerecht weiterentwickeln. Voraussetzung dafür ist ein effizientes ÖV-Angebot. Wir warten schon zu lange auf eine leistungsstarke S-Bahn und wollen nicht länger auf später vertröstet werden.


Wir Unterzeichnenden fordern:

  • Eine attraktive regionale S-Bahn für die Menschen im trinationalen Grossraum Basel, als umwelt-taugliche Lösung für unsere Verkehrsprobleme (siehe Rückseite).
  • Ein Ja ohne Wenn und Aber der Landesregierung zum Herzstück Basel, der Durchmesserstrecke zwischen Bahnhof Basel SBB, Badischem Bahnhof und Bahnhof St. Johann. Nur so lassen sich die S-Bahn-Linien der ganzen Region sinnvoll miteinander verknüpfen.
  • Ausreichende Bundesmittel im aktuellen Ausbauprogramm der nationalen Bahninfrastruktur (STEP AS 2030/35) in Höhe von 120 Mio.CHF, um sicherzustellen, dass das Herzstück Basel schnell und ohne Unterbruch weiterbearbeitet werden kann.

Die Petition wird unterstützt von: ACS Sektion beider Basel, CVP Baselland, CVP Basel-Stadt, CVP Dorneck-Thierstein, FDP Basel-Stadt, Forum Schwarzbubenland, Gemeinde Grenzach-Wyhlen, Gewerbeverband Basel-Stadt, Grüne Baselland, Grüne Basel-Stadt, Handelskammer beider Basel, Architekturbüro Herzog & de Meuron, Hauseigentümerverband Basel-Stadt, IG öffentlicher Verkehr, Interessengemeinschaft Gundeldingen (IGG), Lötschberg-Komitee, metrobasel, Mittelstands-Vereinigung Basel, Neutraler Quartierverein Gundeldingen, Neutraler Quartierverein Kannenfeld, Neutraler Quartierverein St. Johann, Pro Bahn Nordwestschweiz, Pro Innerstadt Basel, Quartierkoordination Gundeldingen, Regio Basiliensis, Schweizerische Rheinhäfen SRH, SIA-Sektion Basel, SP Baselland, SP Basel-Stadt, Stadt Liestal, Stadt Lörrach, Stadt Rheinfelden (CH), TCS Sektion beider Basel, Trinationaler Eurodistrict Basel (TEB), VCS beider Basel, Verein Pro Herzstück, Vereinigung für eine Starke Region Basel, Wirtschaftskammer Baselland

Komitee: Andreas Burckhardt, Verwaltungsratspräsident Baloise Group, Thomas de Courten, Nationalrat BL (SVP), Klaus Endress, Verwaltungsratspräsident Endress+Hauser AG, Reinach BL, Anita Fetz, Ständerätin BS (SP), Maya Graf, Nationalrätin BL -(Grüne), Claude Janiak, Ständerat BL (SP), Mike Keller, Präsident Trinationaler Eurodistrict Basel, Gemeindepräsident Binningen BL (FDP), Pierre de Meuron, Mitbegründer Architekturbüro Herzog & de Meuron, Basel, Elisabeth Schneider-Schneiter, Präsidentin Handelskammer beider Basel, Nationalrätin BL (CVP), Benedikt Weibel, Verwaltungsratspräsident Schweizerische Rheinhäfen


Das Herzstück Basel

Die noch fehlende Schienenverbindung im Zentrum des Bahnknotens Basel

  • schafft Direktverbindungen dank Durchmesserlinien und intelligenter Verknüpfung der Zulaufstrecken
  • entlastet durch den neuen Bahnhof Basel Mitte mit geschätzten 50 000 
Reisenden pro Tag sowohl die Bahn-höfe wie auch das Tramnetz
  • stärkt die Innenstadt
  • nützt Land, Stadt und der Wirtschaft in der Dreiländerregion
  • ermöglicht Taktverdichtungen 
zwischen Zentrum und Region
  • schafft Kapazitäten für rund 70% mehr Bahnpassagiere in der Region bis 2040
  • bringt Zeitersparnisse
  • erschliesst das wichtige Entwicklungsgebiet Klybeck
  • entlastet die Strassen vom Pendlerverkehr
  • sorgt gesamtschweizerisch für mehr Fahrplanstabilität

All dies gehört zu einem zeitgemässen S-Bahn-System, mit dem die anstehenden Verkehrsprobleme in der Region gelöst werden können.

Wir fordern nichts Ungewöhnliches: In anderen Schweizer Städten und Agglomerationen sind S-Bahn-Systeme mit Durchmesserlinien seit Jahren selbstverständlich; Zürich hat 2015 bereits die zweite Durchmesserlinie in Betrieb genommen. Dank der Zürcher S-Bahn hat der Autoverkehr an der Stadtgrenze Zürich seit 1990 trotz boomender Wirtschaft nicht mehr zugenommen! Der S-Bahn-Verkehr hat sich dagegen mehr als verdoppelt.


Der Bahnknoten Basel mit Durchmesserstrecke Herzstück

Der Bahnknoten Basel mit Durchmesserstrecke Herzstück


Linienführung der S-Bahn

S-Bahn Angebot heute

Bahnhof Basel SBB und Badischer Bahnhof werden meist als Sackbahnhöfe genutzt. Dadurch verlieren die Züge Zeit und behindern sich gegenseitig. Die Infrastruktur ist dem erwarteten Anstieg des Bahnverkehrs bis 2040 nicht gewachsen.

 

Geplantes S-Bahn-Angebot mit Herzstück

Dank der neuen Verbindung «Herzstück» fahren die S-Bahnen als Durchmesserlinien ohne Richtungswechsel durch Basel. Die Verknüpfung der verschiedenen Zulaufstrecken bedeutet mit den vielen neuen Direktverbindungen einen Quantensprung im Angebot der S-Bahn. Zwei neue Haltestellen am «Herzstück», sorgen für eine bessere Erreichbarkeit der Innenstadt und erschliessen ein künftiges Stadtquartier. Der Bundesrat schlägt im Ausbauschritt «2035» nur punktuelle Anpassungen zum heutigen Angebot der S-Bahn Basel vor. Die für Basel dringend notwendige Entlastung des Verkehrssystems mit einer zeitgemässen S-Bahn, die in anderen Schweizer Städten bereits existiert, kann erst mit dem Herzstück erreicht werden.

Bitte unterschreiben Sie die Petition «Ja zum Herzstück Basel. Jetzt!»

Weitere Informationen zum Projekt Herzstück Basel finden sie hier.