

Ein JA zum Bahnausbau ist ein JA zur Zukunft unserer Region – für schnellere S-Bahn-Verbindungen, eine Entlastung des Bahnknotens und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts.
Der Grosse Rat hat am 7. Januar 2026 dem Grossratsbeschluss betreffend Finanzierung der weiteren Arbeit im Zusammenhang mit dem Herzstück und dem Bahnknoten Basel mit 78 Ja, 13 Nein und einer Enthaltung sehr deutlich zugestimmt.
Mit dem Kredit von 3,6 Mio. CHF sollen verschiedene Vorarbeiten für den geplanten Bahnausbau finanziert werden. Dazu gehören Vorstudien sowie Planungsschritte für Anpassungen im Stadtraum.
Der Bahnausbau selbst inkl. Durchmesserlinie wird jedoch nicht vom Kanton Basel-Stadt, sondern vom Bund finanziert. Eine Ablehnung des kantonalen Kredits wäre jedoch ein schlechtes Signal gegenüber dem Bund.
Regierung und Parlament empfehlen ein klares JA zum Herzstück und zum Bahnknoten, ebenso wie die Parteien SP, Grüne, EVP, GLP, Mitte, FDP und LDP.
Die geplante Durchmesserlinie ist der erste Schritt zum Basler Herzstück. Die Linie zwischen Bahnhof Basel SBB und dem Badischen Bahnhof verbindet die Region besser, entlastet den Bahnknoten Basel und stärkt die internationale Verkehrsanbindung der Schweiz.
Mit einer kurzen Strecke entsteht ein leistungsfähiges S-Bahn-System für die trinationale Region – mit Nutzen für Pendlerinnen und Pendler, Wirtschaft und die ganze Bevölkerung.
Das Vorhaben ist in einem überschaubaren Zeitraum von ca. 25 Jahren realisierbar und innerhalb des nationalen Bahninfrastrukturfonds finanzierbar – das heisst: Der Bund bezahlt die Basler Durchmesserlinie, nicht die Basler Steuerzahlenden.
Ob von Riehen nach Liestal oder von Reinach ins Kleinbasel: Die Durchmesserlinie ermöglicht schnelle und direkte Verbindungen. Sie verkürzt Wege, verbessert Anschlüsse und vernetzt Basel. Nur mit der Durchmesserlinie wird eine echte S-Bahn möglich.
Eine leistungsfähige S‑Bahn mit Durchmesserlinie sichert Arbeitsplätze, Versorgung und Wohlstand in der Region Basel – davon profitieren wir alle. Ein starkes S-Bahnsystem hält unsere Wirtschaftsregion gut angebunden, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und bringt dem Kanton Basel-Stadt einen Nutzen von bis zu zwei Milliarden Franken pro Jahr.
Der Bahnausbau steht schweizweit unter grossem Kostendruck. Die Durchmesserlinie verbessert das S‑Bahn‑Angebot deutlich, schafft neue Kapazitäten in Basel und kostet höchstens halb so viel wie das früher geplante Herzstück – deshalb wird sie vom Bundesrat und vielen Kantonen unterstützt.
Der Bahnknoten Basel ist zentral für die Schweiz und für den Verkehr nach Europa, stösst heute aber an seine Grenzen. Die Durchmesserlinie schafft neue Verbindungen für die S-Bahn und sorgt auch für einen zuverlässigen Personen‑ und Güterverkehr.
Darum, an der Abstimmung vom 14. Juni 2026: